Bücher

Erschienen bei Westend:

Stimmen zum Buch:

„Schoepp entpuppt sich als Beobachter, der auch die kleinen und feinen Nuancen wahrnimmt. Der uns auf seinen Füßen ein Deutschland präsentiert, das überrascht und neugierig macht.“ (Birgit-Cathrin Duval, literaturcafé.de)

„Das Buch schafft es erstaunlich schnell, die Lust des Lesers zu entfachen, selbst die Wanderstiefel zu schnüren und sich auf das vermeintlich Unspektakuläre einzulassen.“ (Michael Acker, Münchner Merkur/tz)

„Eine verlockende Anregung.“ (Heribert Prantl, Publizist, Newsletter Prantls Blick vom 29.6.2025)

„Was als Hobby begann, verändert schließlich Sebastian Schoepps ganzes Leben.“ (Sarah Woipich, Passauer Neue Presse)

(Sebastian Schoepp) „zeigt uns, welches Glück das Wandern psychisch wie physisch bringt, welche gesellschaftlichen Mehrwerte wir daraus ziehen und warum der Odenwald und das Elbsandsteingebirge viel mehr Aufmerksamkeit verdient haben“. (Natur, Heft 08/2025)

„Schoepp hat sich bewusst gegen diese Welt des Immer Mehr entschieden und für ein langsameres Leben, in dem er nicht das Gefühl hat, irgendetwas zu verpassen.“ (Daniela Kossi, Straubinger Tagblatt/AZ)

„Ein Buch, das in schwierigen Zeiten Kraft und Zuversicht gibt.“ (Stefan Ulrich, Journalist und Bestsellerautor)

„Schoepp, in einem früheren Leben rastloser Journalist, der nie zur Ruhe kommt (…), hat das Wandern durch Deutschland für sich entdeckt – auch, weil man sich selbst neu kennenlernt.“ (Daniella Baumeister, Hessischer Rundfunk)

„Du erfährst, warum sich das Weserbergland für Sebastian wie die Toskana anfühlt, und wieviel Slowenien er am Albsteig findet. Und natürlich verrät Sebastian auch, warum er sein altes Leben irgendwann aufgegeben und die Anden komplett gegen Odenwald und Co eingetauscht hat.“ (Christo Foerster, FREI RAUS)

„Der Journalist und Autor Sebastian Schoepp war auf Straßen und Pfaden in Deutschland unterwegs. Dort fand er zur Ruhe und ein Land, das weniger hysterisch ist, als es die veröffentlichte Meinung oft abbildet.“ (Roberto De Lapuente, Overton-Magazin)

„Die letzten Seiten von “Seelenpfade“ von Sebastian Schoepp lesen sich im dankbaren wie melancholischen Gefühl, als wären, sagen wir, eine Woche langsames, unaufgeregtes, entspanntes, aufmerksames Gehen, Schlendern, Wandeln, Wandern durch hügelige Landschaften, durch Dörfer, entlang an Flüssen einschließlich erholsamer Aufenthalte in Herbergen schon wieder ruck zuck vorbei. Ich wäre gern weitergewandert.“ (Frank Blenz, Nachdenkseiten)

„Zu sich kommen, die innere Ruhe hören, Kraft schöpfen – das alles erwandert Sebastian Schoepp.“ (dnews24)

„Ein absolut inspirierendes Buch mit vielen enorm bereichernden Abzweigungen.“ (Doreen Mechsner, Autorin und unabhängige Verlegerin)

Erzählende Sachbücher

Worum es geht: Mich faszinieren menschliche Sozialbeziehungen – wie entstehen sie, worauf fußen sie, wie gestalten sie sich, wie enden sie? Welchen Einfluss haben sie auf politische Prozesse? Wie formen sie unser kulturelles Umfeld? Ausgehend von dieser Überlegungen habe ich in zahlreichen erzählenden Sachbüchern das Wesen zwischenmenschlicher Beziehungen beschrieben und analysiert, wobei sich autobiografische Elemente mit gesamtgesellschaftlichen Analysen und Beobachtungen mischen.

Die Vergangenheit in unserer Seele

2018 erschien mein Buch „Seht zu, wie Ihr zurechtkommt“ über die Pflege meiner Eltern und den Abschied von der Kriegsgeneration. 2023 hat sich der Westendverlag entschlossen, es als Taschenbuch neu herauszugeben. Das hat mich sehr gefreut. Ich glaube nämlich, dieses Buch ist aktueller denn je.

Rettet die Freundschaft

Jetzt auch als Hörbuch!

Gerade erschienen im jungen Montalto-Verita-Verlag: „Rettet die Freundschaft“ als Hörbuch. Fühlte mich sehr gut betreut von drei überaus kompetenten Frauen: Astrid Kohrs, Antje Lewald und Dana Golombek, die dieses Hörbuch möglich gemacht haben. Und mir die Gelegenheit gaben, mich als Sprecher zu versuchen, was mir sehr viel Spaß gemacht hat (und nach meiner bescheidenen Meinung auch ziemlich gut geworden ist). Herzlichen Dank dafür! Zum Bestellen einfach aufs Buch klicken!

Was ist Freundschaft?

Die Freundschaft ist über jeden Zweifel erhaben, oder? Für die Philosophie macht sie den Menschen erst zum Menschen, Soziologinnen und Soziologen sprechen ihr die Fähigkeit zu, Triebkraft für sozialen Wandel zu sein, die Psychologie sieht in ihr ein Bollwerk gegen Depressionen. Alles bestens also? Mitnichten. Sieht man genauer hin, stellt man fest, dass die Freundschaft sich in einer Krise befindet. Immer mehr Menschen klagen, dass sie zwar in Kontakten ertrinken, aber kaum noch Zeit für ihre Freundinnen und Freunde hätten. Denn Freundschaft will gepflegt werden, sie macht also Arbeit. Und haben wir nicht eh schon genug zu tun?

Mehr dazu beim Westend-Verlag.


Buchautor Sebastian Schoepp publizierte „Seht zu, wie ihr Zurechtkommt“ im Jahr 2018. Im Frühjahr 2023 ist es als Taschenbuch bei Westend erschienen.

Von Abschied und Neuanfang

Die Sorge um die alt werdenden Eltern ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Familienstrukturen haben sich aufgelöst, das Leben in der globalisierten Welt fordert maximale Flexibilität und Mobilität. Die wenigsten von uns sind darauf vorbereitet, plötzlich für gebrechliche Menschen da sein zu müssen, und das unter Umständen jahrelang. Pflege reißt Lücken in unsere Lebensläufe und konfrontiert uns mit uns selbst. Dies umso mehr, wenn die Eltern den Zweiten Weltkrieg erlebt haben und in ihrer Seele unaufgearbeitete Traumata verbergen. In diesem Buch begebe ich mich auf eine spannende Zeitreise ins Leben meiner Eltern, vom Russlandfeldzug bis ins Pflegeheim, und damit in die Vergangenheit Deutschlands. Denn mit dem endgültigen Ableben der Kriegsgeneration endet auch eine Epoche.

 

Sebastian Schoepp publizierte „Mehr Süden wagen“ im Jahr 2014.

Das Mittelmeer abseits der Klischees

Wir glauben, den Süden zu kennen, weil wir hundertmal im Urlaub dort waren. Aber ist dem wirklich so? Muss der Süden auch zu der puritanischen Askesemoral erzogen werden, die uns so quält? Im Zuge der Euro-Krise glaubten das im Norden viele. Oder steckt im Sein des Südens nicht sogar sehr viel Potenzial, das uns helfen kann, Europas Burn-out zu überwinden? Diese Buch führt den Leser, die Leserin von Siena bis Santiago de Compostela, von Rom bis Barcelona. Ich habe einen Lebens-, Kultur- und Wirtschaftsraum porträtiert, der seit Jahrhunderten Schauplatz vielfältiger Formen der Entwicklung und Begegnung ist. Ich erzähle davon, wie „der Süden „wirklich funktioniert, abseits der Klischees von Sonne, Strand und Dolce Vita, wie die Menschen leben, wie sie lieben, arbeiten, hoffen, was sie antreibt und wie stark sie sich verändert haben in den letzten Jahren. Und ich versuche aufzuzeigen, welche Chancen darin liegt, wenn Norden und Süden endlich ihre Talente bündeln. 

Sebastian Schoepp bei der Präsentation von „Mehr Süden wagen“ in Venedig 2014.


Sebastian Schoepps Lateinamerikabuch erschien 2011.

Lesetrip durch Lateinamerika

Lange galt Lateinamerika als Hort des Chaos, der Staatsstreiche, Krisen und Pleiten. Doch nach der Jahrtausendwende hat Lateinamerika mehr als ein Jahrzehnt lang eine rasante Entwicklung hingelegt, die historisch ihresgleichen sucht. In diesem Buch nehme ich den Leser, die Leserin, mit durch die Straßenschluchten von Panama-Stadt, die Koka-Felder Boliviens, die ehemaligen Kriegsgebiete Kolumbiens, die Bananenplantagen Costa Ricas, die Urwälder Perus. Diese Reise erinnert an einen besonderen Moment der Weltgeschichte, in der in den Ländern Lateinamerikas die Demokratien stabilisiert, Diktatoren abgeurteilt und der Mittelschicht der Weg in den Wohlstand geebnet wurde. Eine Entwicklung, die sich leider nicht als dauerhaft erwiesen hat, jedoch genau deshalb zum Nachdenken anregt. Mehr dazu beim Westendverlag.

Buchvorstellung mit dem kolumbianischen Journalisten Camilo Jiménez im Münchner Instituto Cervantes.

Zuflucht in dunkler Zeit

1990/91 habe ich beim Argentinischen Tageblatt volontiert, einer deutschsprachigen Zeitung in Buenos Aires, die mehr als ein Jahrhundert lang Einwanderern aus Europa den Weg in ihre neue Heimat am „Ende der Welt“ ebnete. Eine besondere Rolle spielten dabei Menschen, die vor Hitler geflohen waren. In diesem Buch, das 1996 im Wissenschaftlichen Verlag Berlin erschienen ist, erzähle ich ihre Geschichte und die dieser außergewöhnlichen Zeitung, die Diktatoren, Nazis und Krisen widerstand. Es ist leider vergriffen, kann aber in öffentlichen Bibliotheken ausgeliehen werden, etwa im United States Holocaust Memorial Museum. Eine Kurzversion erschien beim Münchner Institut für Zeitgeschichte:

https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1995_1_3_schoepp.pdf